Helge Meyer

Power | Games

Wo Menschen zusammenleben, üben sie Macht aus. Man spricht vom Willen zur Macht, nicht von der Liebe zur Macht. Macht wird bewundert, nicht gemocht. Macht ist sexy. Sie ist umkämpft. Sie macht blind. Wir sind alle Machtmenschen – in dem Sinne, dass wir jeden Tag Macht ausüben und erfahren. Gerade da, wo sie uns nicht auffällt, ist die Macht am wirkungsvollsten. Was ist ein guter Umgang mit Macht? Braucht es sie überhaupt? Was treibt den Einzelnen an, Macht auszuüben – über sich und andere? Und: Wann bin ich Herr und  wann bin ich Sklave?

Der Performanceabend POWER | GAMES (Part I: The Souveraen) untersucht Macht in diversen Erscheinungsformen und nutzt dafür Anleitungen zur physischen Leistungsoptimierung, einen Text  des sächsischen Abenteuerschriftstellers Karl May sowie die ungeheure Produktivität des permanenten Selbstbehauptungszwangs in einer neoliberalen Gegenwart.