tristan produziert

Yuval Avital

Ostrale 2019

Eine Gesellschaft funktioniert nur gut, wenn ihre Bürgerinnen und Bürger friedlich und respektvoll zusammenleben. Die Basis hierfür ist ein Grundkonsens gemeinsamer Werte, der auf unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung beruht. Aber auch soziale Regeln des Miteinanders, die Verbundenheit mit dem Gemeinwesen und das Vertrauen in Institutionen sind Kitt für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diesen zu erhalten und zu fördern, ist unsere kulturelle Aufgabe. Zusammenhalt durch Teilhabe, nicht Kunst für Zuwanderer, sondern Kunst von und mit Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen. Respekt und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken ist dahingehend schwierig, wenn unterschiedliche Sprachen gesprochen werden und unterschiedliche Kulturverständnisse herrschen. In unserem Projekt funktioniert Kunst als perfekter Vermittler.

In der Performance-Installation von Yuval Avital (Israel) „Three Grades of Foreignness“ werden die Fragen zu Solidarität und Reflexion gestellt und bildliche Metaphern über Mensch und Natur erstellt – als Symbol der Migrationsströme. In diesem Projekt werden 75 Tänzer und Sänger aus Drittländern sowie der EU, eine Klanginstallation, Videoinstallation und Performance erarbeiten.

Produktion: tristan
Ostrale 2019
Messe Dresden Halle 1
am 03. 07 – 24.08 2019
 

tristan produziert

Geometrisches
Ballett

Eine Hommage à Oskar Schlemmer von Ursula Sax

Ursula Sax ist eine der renommiertesten deutschen Bildhauerinnen (geb. 1935), deren Schaffen durch ihre Lehrer stark vom Bauhaus geprägt wurde. Mit über achtzig Jahren kann sie auf ein breites Schaffen zurückblicken, das in zahlreichen privaten Sammlungen und Museumssammlungen vertreten ist. Mit ihrer Professur ab 1993 an der HfBK Dresden ist sie auch eng mit Dresden verbunden. 2017 wurde sie mit dem Kunstpreis der Stadt Dresden geehrt.

Charakteristikum des Konzeptes Geometrisches Ballett von Ursula Sax ist die Gattungsüberschreitung von Skulptur, Performance, Tanz, Theater und Musik. Das Werk war – im Titel bereits ablesbar – Oskar Schlemmer und seinem Triadischen Ballett gewidmet und rückt gerade im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 wieder in die Wahrnehmung und das Interesse der Kunstwelt. Auf verführerische Weise verbinden uns die Objekte insbesondere mit den künstlerischen und theaterwirksamen Aspekten des Bauhauses. 

Choreografie: Katja Erfurth
Musik: Sascha Mock
Gesang: Annette Jahns
Tanz und Spiel: Erik Brünner, Katja Erfurth, Jule Oeft, Johanna Roggan, Liang Zhu
In Zusammenarbeit mit Semjon Contemporary
& HELLERau – Europäisches Zentrum der Künste
Produktion: tristan

06./07.09.2019 Uraufführung Radialsystem Berlin
11.09.2019
Eröffnung Bauhausfestival Dessau
20./21.09.2019 Dresdner Fassung HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste