la deutsche vita

La Deutsche Vita

Projektleitung | Textbearbeitung | Regie:    Wolf-Dieter Gööck 

Komposition | Musikalische Leitung:    Milko Kersten

Ausstattung:    Coco Ruch

Presse | PR:    Uta Schirmer 

 

Büchner mit seinen reichlich zwanzig Jahren hat es geschafft, aus diesem Stoff ein bittersüßes Stück zu machen, das, bei allem Sarkasmus, von Komik und einem unglaublichen Wortwitz lebt. Die Serkowitzer Volksoper nimmt mit ihrer Bearbeitung diese Intentionen auf und hofft, dass sich vor bedenklichem Hintergrund der Spaß übertragen möge, den sie beim Verfassen der Gesangstexte, beim Komponieren und Einstudieren gehabt haben. Wenn das nicht gelingen sollte, rechnen sie schon mal sicherheitshalber mit den Worten:

Mir ist langweilig.

Praeludium und Unfug

Präludium und Unfug

Dramaturgie | Textbearbeitung:    Wolf Dieter Gööck 

Musikdramaturgie | Musikalische Einstudierung:    Milko Kersten 

Musikalische Leitung:    Milko Kersten

Regie:    Wolf-Dieter Gööck

Ausstattung:    Coco Ruch

Die Serkowitzer Volksoper wildert erstmals auf dem Feld der Alten Musik und widmet sich zwei weltlichen Stücken von Johann Sebastian Bach. 

Ursprünglich nicht für szenische Aufführungen verfasst, werden die Werke in den Rang des Musiktheaters erhoben. Wobei sich ganz am Rande zwei Fragen stellen: woher kam eigentlich der Kaffee, den die Leipziger Bürgersleute anno 1734 genüsslich schlürften, und kann die in der „Bauernkantate“ ausgesprochene Huldigung des Gutsherrn durch das Landvolk wirklich ehrlich gemeint sein? Nolens volens hat Bach damit der Serkowitzer Volksoper eine Steilvorlage für ihre nächste Betrachtung der Großen und Kleinen Welt geliefert, in der Ernsthaftigkeit, Albernheit, Wortwitz und Musizierkunst gleichberechtigt nebeneinander stehen.